Mailserver

Einrichtung

Probleme

  1. Der Datenschutz (private Mail) muß gewährleistet sein.

    Lösungsansatz:

    • Anleitung für die Admins, daß die Mailprogramme so eingerichtet werden, daß die E-Mails automatisch im Homeverzeichnis gespeichert werden. (standardmäßig ein Mailverzeichnis im Homeverzeichnis)

      alternativ: Arbeiten mit IMP bzw. mit einem IMAP-fähigen Client.BRBR

  2. Durch Mail können Viren ins Schulnetz gebracht werden.

    Lösungsansatz:

    • auf dem Mailgateway sollte ein Virenscanner installiert werden.BR dieser sollte regelmäßig (möglichst automatisch) aktualisiert werden.BRBR

  3. E-Mail könnte zum Dateientransfer missbraucht werden (Raubkopien).

    Lösungsansatz:

    • zumindest bei der Installation sollte der Admin eine Größenbeschränkung der Mails festlegen können.

      alternativ: eine einfache Kontrolle (aufbereitetes Logfile) durch den Postmaster bzw. Lehrer.BRBR

  4. Massive Belästigung bzw. Störung durch Spam.

    Lösungsansatz:

    • Es sollte sofort eine verständliche Anleitung bereitgestellt werden, wie man sich verhalten sollte um Spam zu vermeiden.

      Wünschenswert wäre ein Anti-Spam-System zu installieren (siehe c't).BRBR

  5. Schüler könnten durch E-Mail (unter der Domain der Schule) deren Ruf schädigen.

    Lösungsansatz:

    • Es ist eine organisatorische Aufgabe der Lehrer, die Schüler zur Einhaltung der Netikette zu bewegen. Aber die Netikette sollte zusammen mit dem Webmailprogramm bereitgestellt werden.BRBR

  6. verschiedene Arten des Missbrauchs durch Absenderfälschung.

    Lösungsansatz:

    • Das Webmailprogramm macht diesbezüglich kein Problem, weil ja eine Anmeldung vorausgeht. Wenn keine anderen Programme zugelassen werden, dann wäre das Problem gelöst, läßt sich aber kaum durchsetzen. Für Netscape (Windowsversion) besteht die Möglichkeit über die Umbenennung einer Datei die Änderung der Einstellung zu verhindern. Auf eigenen Datenträgern (Disketten) mitgebrachte Mailprogramme hebeln das aber aus.

      Bei uns hatte sich die Lösung von Wolfram Pienkoss bewährt, die bei jeder Mail aus der Anmeldung am Sambaserver eine zusätzliche Headerzeile generiert hatte. Damit konnte auch jeder Schüler den wahren Absender bequem erkennen.BRBR

  7. E-Mail-Attacken bzw. -Terror gegen Schüler unserer Schule.

    Lösungsansatz:

    • angeblich kein Problem. ist aber kaum zu glauben, da Terror per Handy (SMS etc.) Dimensionen angenommen hat. Für innerschulische Mails ist das in erster Linie ein "Aufklärungsproblem" für die Lehrer bis auf die Tatsache, das ein aufbereitetes Logfile die Existenz der entsprechenden Mails bestätigen können sollte.

      Gegen E-Mails von außen lassen sich normalerweise Filter einrichten, in besonders krassen Fällen könnte der (Mail-)Account geändert werden.BRBR

  8. Schüler erhalten Mails von Sekten etc.
    • Es wäre wünschenswert ein System einzurichten, sodaß mailen nach "außen" nur nach Freigabe durch die Administration ermöglicht wird. Diese Freigabe sollte differenziert (z.B. klassenstufenweise) geschehen können.BRBR

Impressum Datenschutz