[Debianday] Protokoll des 3. und des 4. Vorbereitungstreffens
Ergebnis-Protokoll des 3. + 4. Vorbereitungstreffens ---------------------------------------------------- Die Protokolle der 3. und 4. Sitzung werden zusammengefaßt, weil der Vortragsblock Debian auf beiden Sitzungen inhaltlich durchgesprochen wurde. Es wurden zwei Herangehensweisen an die Auswahl denkbarer Themen genannt: (a) Breitgefächerte Abdeckung der Features von Debian D.h. schlichtweg alle Themen ins Auge fassen, die für einen Debianer von Interesse sind (vgl. Liste von JBG im Mailarchiv von installfest@lug-owl.de). (b) Konzentration auf Querschnittsthemen D.h. nur solche Themen ins Auge fassen, von denen vermutet wird, dass sie die wahrscheinlich zur Verfügung stehenden Ressourcen (Zeit für Abstimmung mit Referenten, Räume und Vortragszeiten nicht Überfordern und dennoch bei möglichst vielen Debianern auf Interesse stossen. Vor- und Nachteile beider Modelle wurden verglichen: Das Modell Debian-Features entspricht eher dem typischen Linuxtag. Es gewährleistet, dass für alle Debianer Themen angeboten werden, die ihnen zusagen. Die Organisation solcher Vorträge fällt insofern leicht, als man einfach jedes Thema akzeptieren kann, welches von potentiellen Referenten angeboten wird, solange es ins gewünschte Raster passt. Allerdings sind recht viele Vorträge notwendig, um das Themenfeld Debian einigermassen abdecken zu können. Vermutlich werden sich in erster Linie solche Referenten melden, die ihren jeweiligen Beschäftigungsgegenstand vortragen wollen. Bleiben zuviele Lücken, entsteht die Gefahr, manche Besucher nicht zufrieden stellen zu können. Das Modell Querschnittsthemen passt besser zu den Ressourcen, die bisher eingeplant worden sind. Das erste Modell stellt sich in Konkurrenz zu einer Vielzahl von Linuxtagen, die laufend in ganz Deutschland veranstaltet werden. Wer will, kann mittlerweile jede zweite oder dritte Woche an einer solchen Veranstaltung teilnehmen. Insofern stellt sich die Frage, welchen Sinn es macht, einen weiteren Linuxtag zu veranstalten. Das zweite Modell hat den Vorteil, durch die Betonung von Querschnittsthemen Wissen zu vermitteln, dass sich durch Bücher oder Zeitschriften schlecht erschliessen läßt. Das gilt gerade für Debian. Für den Themenblock Debian stehen insgesamt 4 +/- n Vortragsmöglichkeiten zur Verfügung. Um trotz so weniger Vorträge viele Besucher anzusprechen, müssen die Themen gewissen Kriterien genügen. Ausgehend von einer Analyse der Motive, die zum Besuch eines Debiandays veranlassen können, wurde folgendes ins Auge gefaßt: Coolness: Kerberos, NX Aktualität: Neueste Hardware unter Debian Nutzwert: Praktische Tipps & Tricks für Debianer Nutzwert: Vorgehen bei der Reparatur von Debiansystemen Emotionalität: Podiumsdiskussion Debian - Ubuntu mit Vertretern beider Seiten Bazar: Debianvarianten mit ihrer Eignung für bestimmte Nutzergruppen vorstellen Es wird sich zeigen müssen, ob Referenten für solche Themen gefunden werden und welche Hilfestellung vom Veranstaltungsteam geleistet werden muß. Solange nicht die voraussichtlich zur Verfügung stehenden Ressourcen erheblich günstiger einzuschätzen sind als bisher, wird das Modell (b) weiter verfolgt werden.
Teilnehmer (1)
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peter.voigt1@gmx.net