Hallo Ralf, Barcodes sind kein sinnvoller Ersatz, sondern nur eine sinnvolle Ergänzung zu Zahlen, dievon Menschen gelesen werden können. Zum Datenschutz: Wenn Schulbücher ausgegeben werden, muß protokolliert werden, wem sie ausgehändigt wurden. Das sind in der Regel ganze Schulklassen (zumindest in Schulen mit Lehrmittelfreiheit). Zu verwalten, wer welches Schulbuch erhalten hat, ist eine hoheitliche Aufgabe der Behörde (Schule), bei der die Schüler gemeldet sind und die ja auch (Schüler-)Ausweise ausstellt. Ganz nebenbei haben die Schulen einen Erziehungsauftrag. Vor den Mitarbeitern der Schule Charaktermerkmale zu verbergen, die man aus dem Leiverhalten der Schüler ableiten wollen könnte, wäre wohl unsinnig und nicht gewollt. Ganz abgesehen davon, daß es so etwas gar nicht geben kann, wenn es nicht die Freiheit des Schülers, sondern die Freiheit der betreuenden Lehrer ist, in der Schulbücher ausgeliehen werden. Zur Ökonomie: Sinnvoll und hilfreich kann es sein, wenn eine pfiffige Datenbankanwendung die Schüler, Klassen und Bücher verwaltet. Dann kann ein Eintrag "Erdkunde für die 6. Klasse an die Klasse 6c ausgegeben" dazu führen, daß das Buch "Erdkunde für die 6. Klasse" automatisch auf der Karte (früher aus Pappe, jetzt virtuell) jedes Schülers der Klasse 6c eingetragen wird. Die Einarbeitung in ein solches System dürfte nicht schwieriger sein, als die Einarbeitung in ein bestehendes Karteikartensystem. Die Personalisierung des Buches sollte weiterhin dadurch geschehen, daß der Schüler im Buch seinen Namen einträgt. Ob die Signatur des Buches, die sich weiterhin nur auf die ISBN bezieht, dann von Hand eingetippt, oder gescannt wird, macht kaum einen nennenswerten Unterschied. Bleibt höchstens der Aha-Effekt, wenn Informatikschüler lernen, wie aus parallelen Strichen Zahlen werden. Gruß von mir und vom Herrn das Beste ><)))°> Arnd
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Arnd Vollbracht