Linux fuer Schulen in OWL
Hallo Klaus!
Kurz zur Einordnunug und Deinem Verteiler. Höchstahrscheinlich handelt es sich bei dem Projekt mit den 136 PCs nur um die Ausstattung der
Ich hatte mich geirrt; es handelt sich um die weiterfuehrenden Schulen, also alles von der Sonder- bis zur Gesamtschule, von denen es in Herford ja einige gibt. Die berufsbildenden Schulen sind m.W. nicht betroffen.
Initiative "Schulen ans Netz" betreue ich mit dem Herfoder ModeratorenTeam alle Projektschulen der Region, so auch die in Herford.
Auf der Website ist diese Liste noch leer: heisst das, es gibt noch keine oder ist die Liste nur veraltet?
Der Kreis Herford ist Haupttraeger des Bertelsmann-Projektes. Dort gibt es auch einen Projektleiter fuer das Schulprojekt mit besten Kontakten zum Projektleiter bei der Bertelsmann Stiftung. Ich hatte uebrigens auch einmal Telemedia als eine Firman im Umfeld von Bertelsmann im Hinblick auf das nötige KnowHow ins Gespräch gebracht.
Das ist lobenswert. ;-) Meine Idee ist es, vielleicht aus der Stiftung (die ja bekanntlich Geld hat) ein paar Manntage fuer consulting rauszuquetschen, die dann in dieses Projekt fliessen koennen. Details: Ich habe bereits mehrfach mit Herrn Schweppe telefoniert, der letzte Status ist wohl "dass wir NICHT auf dieses Linux zugehen werden" (er hat noch nie davon gehoert, also kein Wunder). Das sehe ich anders und werde alles notwendige tun, damit das technische Konzept offengelegt und nochmals ueberdacht wird. Ich bin selbst Vater eines Sohnes (7) und Onkel eines Neffen (11, Friedrichsgymnasium, auf dem ich uebrigens auch war ;-), und wenn unser kostenloses Consultinganbot weiterhin so kurz abgebuegelt wird, muessen wir die Sache wohl an die grosse Glocke haengen. Meine primaere Motivation ist die effektive Verwendung oeffentlicher Gelder, so lange an den Schulen an jeder Sozialarbeiterstelle oder jedem Stuhl gespart wird.
bei diesem Projekt wahrscheinlich wenig rauskommt, weil einmal mehr an Consulting und prof. menpower gespart werden soll.
Eben deswegen finde ich es so wichtig, dass wir eventuell kostenlos ueber die Stiftung was tun koennten. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese interessiert waere, da sie ja bereits in Herford engagiert ist.
Wenn das in absehbarer Zeit also nicht wird, werde ich nochmals beim Kreis Herford aktiv werden, um eine vernuenftige Loesung fuer die 5 grossen Berufskollegs im Kreis zu bekommen (Anschluss z. B. ueber das kommunale Rechenzentrum in Lemgo). Hauptthema ist dabei m. E. eben Standardisierung und Professionalisierung der Einrichtung und der Wartung.
Ich bin gern bereit, dir bei technischen Fragen zur Seite zu stehen, wie wahrscheinlich alle anderen auf dieser Liste ebenfalls. Wir haben ein echtes Interesse daran, moeglichst wenig Windows/NT zu verbreiten und damit 2 Ziele zu erreichen: 1) Einsparung von Geldern 2) Foerderung des echten Interesses an Computern und Themen aus der Informatik (siehe dazu auch den sehr guten Artikel von Ellen Ullman im "Salon Magazine", den Link findest du in der Linux-Sektion auf meiner Homepage, "The dumbing-down of programming").
Schultraeger (ein kreis, eine Stadt). lediglich im Hinblick auf das Bertelsmann-Projekt Schule &Co.) koennte ich mir einen schultraegeruebergreifende Loesung vorstellen, da hier alle Schultraeger der Region vertreten sind , und der Projektleiter Berteilsmann in ein paar Jahre etwas Vernuenftiges vorweisen muss. Dazu koennte eben auch eine techn. Infrastruktur gehoeren.
Genau. Wenn ihr alles aus einer Hand bezieht (Bertelsmann eben ;-), ist das wohl fuer alle die beste Loesung, da hier ja die in Deutschland geheiligte Berufspraxis in vollem Einsatz steht.
Noch ein Nachsatz: Linux halte ich fuer keine Bastelloesung, sondern ich meinte damit generell das Gebastel in Schulen, egal mit welchem Betriebssystem. Ich bin mal nebenbei fuer 3 Server und 30 PCs staendig, ohne Zeit / Ausbildung / Uebung ......
Ueber dieses Schicksal haben wohl viele von uns den Einstieg gefunden. Empfinde es einfach als "Chance". ;-) Ausbildungen gibt es in diesem Bereich wohl nicht, da sich die Technik einfach zu schell bewegt: bis die Handwerkskammern und die Vertreter der Industrie sich auf einen Ausbildungsplan geeinigt haben, ist das alles schon wieder Schnee von gestern und vollkommen veraltet. So komme ich auch zu meiner Kernthese, die du ja in gewissen Bereichen auch vertrittst: Es geht einzig und allein darum, die PRINZIPIEN der Arbeit am und mit dem Computer zu vermitteln. Auf welcher Plattform das geschieht, ist Nebensache; geschieht es auf einer stabilen, kostenlosen Plattform, die darueber hinaus auch noch auf schwachbruestiger Hardware laeuft, gibt es kein haltbares Argument mehr (auch nicht das des "noch-quasi-Monopols" von Microsoft in den oertlichen Firmen, das uebrigens gerade in der Aufloesungsphase begriffen ist), um auf teure, proprietaere Loesungen zu setzen. Nur am Rande, da ich nicht weiss, ob du die Liste schon gelesen hast: SuSE Fuerth (einer der Hauptanbieter von deutschen Linux- Distributionen) wird uns sponsern und bei Kauf von 10 SuSE-Office Lizenzen (mehr zu diesem Produkt unter http://www.suse.de) die Installation auf allen 136 Rechnern erlauben. Gesamtkosten fuer alle Rechner: 1190DM. Die schriftliche Zusage von Herrn Egle habe ich bereits. Viele Gruesse, Uwe -- Uwe Schuerkamp, Telemedia ////////////// Phone: +49 5241 80 10 66 Carl-Bertelsmann-Str. 161 I \\\\\\\\\\ uwe.schuerkamp at telemedia.de 33311 Guetersloh \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ http://home.pages.de/~hoover PGP Fingerprint: 2E 13 20 22 9A 3F 63 7F 67 6F E9 B1 A8 36 A4 61
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Uwe Schuerkamp