Hi, ich hab mir mal Mutt draufgezogen, und 3 Stunden später hatte ich auch eine Konfigurationsdatei geschrieben und die Doku gelesen. Läuft auch ganz toll, aber nur solange ich keine deutschen Umlaute verwende. Die werden offensichtlich irgendwie encoded, aber irgendwie anders als mit Pine (was zu den Mailreadern aller meiner Mailpartner kompatiblen Output erzeugt). Als Editor hab ich den vi benutzt, aber das sollte ja egal sein, mutt müßte die Buchstaben ja auseinanderklamüsern. Wenn ich mir selbst lokal eine Mail schicke bleibt von meinen Umlauten jedenfalls nur ein Punkt übrig. Andre
On Wed, Sep 23, 1998 at 01:20:14PM +0200, Landwehr, Andre, NIS-DE3 wrote:
Hi, ich hab mir mal Mutt draufgezogen, und 3 Stunden später hatte ich auch eine Konfigurationsdatei geschrieben und die Doku gelesen. Läuft auch ganz toll, aber nur solange ich keine deutschen Umlaute verwende. Die
Sollte man auch nicht verwenden ...
werden offensichtlich irgendwie encoded, aber irgendwie anders als mit
Nein ... bei mir stehen (Wenn ich deine mail bekomme) die umlaute native drin und natuerlich in diesem Zeichensatz (HP Xterm) sind die umlaute nicht enthalten ... Also ... kloetzchengrafik ... vielen dank fuer die umlaute ...
Pine (was zu den Mailreadern aller meiner Mailpartner kompatiblen Output erzeugt). Als Editor hab ich den vi benutzt, aber das sollte ja egal sein, mutt müßte die Buchstaben ja auseinanderklamüsern. Wenn ich mir selbst lokal eine Mail schicke bleibt von meinen Umlauten jedenfalls nur ein Punkt übrig.
Bei mir nur schrott ... deshalb ... ich benutze die umlaute gar nicht. Evtl. koennte man aber ueber die XTerm/XModMap geschichten ein umlaut automatisch in die non-umlaut weise umschreiben lassen. Fuer den Amiga gab es sowas ... das aus einem Keypress automatisch 2 wurden Flo -- Florian Lohoff flo@mini.gt.owl.de +49-5241-470566
On Wed, 23 Sep 1998, Florian Lohoff wrote:
ich hab mir mal Mutt draufgezogen, und 3 Stunden später hatte ich auch eine Konfigurationsdatei geschrieben und die Doku gelesen. Läuft auch ganz toll, aber nur solange ich keine deutschen Umlaute verwende. Die
Sollte man auch nicht verwenden ...
Sorry Flo, aber das ist Unsinn. Das mag in der Netz-Steinzeit mal gegolten haben, aber heutzutage kann man ohne Probleme Umlaute verwenden. Auch das Argument "aber alte Clients können das nicht" zieht in diesem Fall nicht im Geringsten. MUTT, wie übrigens auch PINE 4.x, erzeugen einen korrekten MIME-Header mit Content-Type und Content-Encoding. In diesem Fall, wie übrigens auch in der von Dir erzeugten Mail, ist das 8bit, mit Zeichensatz ISO-8859-1. Der ist Standard und wird von jedem Client, der MIME korrekt implementiert, unterstützt. Wenn ein Client MIME nun nicht kann, sollte er die Mail überhaupt nicht anzeigen, sondern einen entsprechenden Viewer aufrufen, bzw. wie pine das tut, eine Warnung ausgeben, wenn er den angegebenen Zeichensatz nicht beherrscht. Hier ist es also der Client, der den Zeichensatz der Mail nicht korrekt in eine für den Terminaltyp passable Darstellungsweise umwandelt. Konkret würde ich den Fehler entweder in der termcap/terminfo oder, bei mutt, in der slang suchen. Als Beweis: Ich kenne jemanden, der mutt ausgiebig und schon seit langer Zeit benutzt. Der Mann hat einen Umlaut im Namen -- und das funzt perfekt, wirklich keine kleine Leistung, denn Umlaute im Header müssen aufwendig encodet werden, da RFC822 an der Stelle strikt definiert wurde.
Bei mir nur schrott ... deshalb ... ich benutze die umlaute gar nicht.
Die deutsche Sprache enthält nun mal Umlaute und wir haben uns den Maschinen schon genug angepasst, da können sie wenigstens mal unsere Sprache richtig schreiben... ---Ingo Luetkebohle, CTO ^^ :-) dev/consulting Gesellschaft fuer Netzwerkentwicklung und -beratung mbH url: http://www.devconsult.de/ - fon: 0521-1365800 - fax: 0521-1365803
On Wed, Sep 23, 1998 at 08:12:35PM +0200, Ingo Luetkebohle wrote:
On Wed, 23 Sep 1998, Florian Lohoff wrote:
ich hab mir mal Mutt draufgezogen, und 3 Stunden später hatte ich auch eine Konfigurationsdatei geschrieben und die Doku gelesen. Läuft auch ganz toll, aber nur solange ich keine deutschen Umlaute verwende. Die
Sollte man auch nicht verwenden ...
Sorry Flo, aber das ist Unsinn. Das mag in der Netz-Steinzeit mal gegolten haben, aber heutzutage kann man ohne Probleme Umlaute verwenden.
Das sieht man ja an dem thread.
Auch das Argument "aber alte Clients können das nicht" zieht in diesem Fall nicht im Geringsten. MUTT, wie übrigens auch PINE 4.x, erzeugen einen korrekten MIME-Header mit Content-Type und Content-Encoding. In diesem Fall, wie übrigens auch in der von Dir erzeugten Mail, ist das 8bit, mit Zeichensatz ISO-8859-1. Der ist Standard und wird von jedem Client, der MIME korrekt implementiert, unterstützt. Wenn ein Client MIME nun nicht kann, sollte er die Mail überhaupt nicht anzeigen, sondern einen entsprechenden Viewer aufrufen, bzw. wie pine das tut, eine Warnung ausgeben, wenn er den angegebenen Zeichensatz nicht beherrscht.
Das hat nicht nur was mit MIME zu tun und iso8859 sondern auch mit verwendeted Zeichensaetzen. Dafakto kann mein XTerm in der Firma von der firma HP keine umlaute weil diese in den Fonts nicht enthalten sind ... Und nu ? BTW: Wenn ich zuhause unter Linux deine mail lese sehe ich die Umlaute auch. Aber halt nicht ueberall.
Bei mir nur schrott ... deshalb ... ich benutze die umlaute gar nicht.
Die deutsche Sprache enthält nun mal Umlaute und wir haben uns den Maschinen schon genug angepasst, da können sie wenigstens mal unsere Sprache richtig schreiben...
Im Rahmen der Internationalisierung moechte ich nicht auch noch Chinesisch , Japanisch, Griechisch, und noch Franzoesische akcents koennen, denn irgendwann kann man das ganze auch ad absurdum fuehren. Danke Flo -- Florian Lohoff flo@mini.gt.owl.de +49-5241-470566
On Sat, 26 Sep 1998, Florian Lohoff wrote:
Das sieht man ja an dem thread.
Hier gehts um Konfigurationsprobleme. Wer die nicht haben will, setzt mutt besser nicht ein, sondern sowas Netscrape...
Das hat nicht nur was mit MIME zu tun und iso8859 sondern auch mit verwendeted Zeichensaetzen. Dafakto kann mein XTerm in der Firma von der firma HP keine umlaute weil diese in den Fonts nicht enthalten sind ... Und nu ?
Ich kenn nur die X-Terms der Uni-BI, das sind auch HP-Teile. Bei denen gibts durchaus Fonts mit Umlauten. Nerv mal Deine Admins :-)
Im Rahmen der Internationalisierung moechte ich nicht auch noch Chinesisch , Japanisch, Griechisch, und noch Franzoesische akcents koennen, denn irgendwann kann man das ganze auch ad absurdum fuehren.
Naja, man könnte ja mal mit Europa und damit ISO-8859 anfangen. Damit wären 99,9% aller Gesprächspartner erschlagen. -- Ingo Luetkebohle / netdancer@irc / ingo@blank.pages.de dev/consulting Gesellschaft fuer Netzwerkentwicklung und -beratung mbH url: http://www.devconsult.de/ - fon: 0521-1365800 - fax: 0521-1365803
On Wed, Sep 23, 1998 at 01:20:14PM +0200, Landwehr, Andre, NIS-DE3 wrote:
Hi, ich hab mir mal Mutt draufgezogen, und 3 Stunden später hatte ich auch eine Konfigurationsdatei geschrieben und die Doku gelesen. Läuft auch ganz toll, aber nur solange ich keine deutschen Umlaute verwende. Die werden offensichtlich irgendwie encoded, aber irgendwie anders als mit Pine (was zu den Mailreadern aller meiner Mailpartner kompatiblen Output erzeugt). Als Editor hab ich den vi benutzt, aber das sollte ja egal sein, mutt müßte die Buchstaben ja auseinanderklamüsern. Wenn ich mir selbst lokal eine Mail schicke bleibt von meinen Umlauten jedenfalls nur ein Punkt übrig.
Ich hab es recht einfach geloest: im .muttrc set pager="less" eingefuegt, wenn dein $LESSCHARSET auf latin1 steht sollte es klappen. cu Volker
Teilnehmer (4)
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Florian Lohoff
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Ingo Luetkebohle
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Landwehr, Andre, NIS-DE3
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Volker Gueth