Hallo zusammen. Ich wollte mal fragen, wie ihr das bei Debian mit dem Kernel haltet. Hintergrund ist folgender: Ich würde gerne GrSecurity, SELinux oder RSBAC auf ner Debian (sarge) Box benutzen. Von GrSecurity scheint es aber keinen Patch für die in sarge aktuellen Kernelsourcen (2.6.8) zu geben. Auch bei SELinux heißt es an mehreren Stellen im Web, dass man ne neuere Kernelversion als die in Sarge vorhandene benutzen soll, da sonst "audit" fehlt. Also sind die Sources, die in Sarge sind nicht so das wahre dafür... Zudem habe ich vor einiger Zeit auf der gentoo-security Mailingliste gelesen, dass dort keine GLSAs für den Kernel mehr gemacht werden und es wurde angedeutet, dass bei Debian das auch eher selten passiert. Jetzt frag ich mich: Sollte man vielleicht besser nen Vanilla-Kernel von kernel.org benutzen und dann häufiger neubauen oder sich auf die etwas älteren Disto-Kernel verlassen? Wie macht ihr das? Vorallem: Wenn ihr nen Vanilla-Kernel benutzt, wie handhabt ihr das bei Lücken? Seht ihr zu, dass ihr irgendwoher Patches dafür bekommt? Denn wenn ich die Diskussion um den 2.6er Kernel richtig verstanden hab, sollen sich ja hauptsächlich die Distributoren um Sicherheitslücken im Kernel kümmern... Arnd -- Arnd Behring http://arnd.g3th.net/ irc://irc.epd-me.net/help 42!
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Uwe Schuerkamp