Re: Die Maildiskussion ((MS) || (!MS)
On Wed, 3 Feb 1999, Jan-Benedict Glaw wrote:
Date: Wed, 3 Feb 1999 11:14:02 +0100 (CET) From: Jan-Benedict Glaw <jbglaw@ev-stift-gymn.guetersloh.de> To: Frank Matthieß <Frank.Matthiess@decor-metall.de> Cc: 'Mailingliste OWL Linux User Group' <linux@lug-owl.de> Subject: Re: Die Maildiskussion ((MS) || (!MS)
On Wed, 3 Feb 1999, Frank Matthieß wrote:
Ich möchte um Gelassenheit bei alle bitten! Die Linux Gemeinde glänzt durch Toleranz und konstruktive Kritik. Glaubenskriege sind - hoffe ich - kein Thema für Penguine. Offene Argumentation und Auseinandersetzung sind produktiver für uns alle.
Überlange Zeilen: Für !MS Leute offensichtlich ein GROSSES Ärgernis. OK. Lösung suchen oder Software wechseln.
Ich kann kaum glauben, daß sich das -auch in älterer Software- einstellen läßt. Schließlich ist Mail ja ersteinmal (und schon durch Definition!) Simple...
Verwendung von MS: Bei uns im Unternehmen wird noch Office 4.x eingesetzt. Damit scheidet OutLook aus Lizenzgründen aus.
Exchange 4.x ist gratis und kann sowohl MS-MAIL und RFC82 bedienen. Das ist auch der Hauptgrund für Exchange in unserem Unternehmen.
Verwendung von Akronymen "IMHO": als Neuling in der Linux Gemeinde sind mir einige (z.B. dieses) unbekannt. Vielleicht erklärt mir jemand einige dieser Kürzel.
In My Honest (oder Humble) Opinion
...wenn man mal so gaaanz ehrlich ist: viele dieser Abkürzungen sind oft mehr Wortspiel als wirklich ernsthaft zwingend erforderlich. Ich gebe zu, daß sie oft "nur" das Salz in der Suppe sind -- aber mit schmeckt's eben besser...
MS & Internet: Auch ich bin der Meinung das die Verwendung von MS Kram nur geduldet sein kann, da MS klar zu erkennen gegeben hat die offenen Standards zu untergraben.
Da sind wir sicherlich einer Meinung!
MS Freund: Ich bin bei uns als MS Gegner bekannt, aber mangels Desktop- alternative an W95 & WNT gebunden. Es gibt keinen MS freien PC auf dem Desktop ohne den Preis des Umdenkens und der Umgewöhnung.
Sicherlich wahr! Wenn man -von wo auch immer- umsteigt, hat man immer die Arbeit, umzudenken. Meistens kann man mit alen Systemen alles mögliche machen, aber eben anders. Und im Falle von Linux ist die Ausrichtung (einfacher Arbeitsrechner <-> Serversystem) eben ausgeprägter auf Server als unter Win. Das bedeutet dann in jedem Falle, daß die Arbeit auch anders abläuft. Wie Du z.B. schon im subject mit der C-Schreibweise andeutest, gibt es oft eine sehr effiziente, dann aber leider etwas kryptische Lösung für ein Problem. Vorteil ist, daß es schnell zu tippen iat, Nachteil ist, daß eben nicht anklickbar ist. Andererseite kann man sicher sagen, daß auch Linux mit seinen vielfältigen X Konfigurationsmöglichkeiten heutzutage sicherlich einen netten Arbeitsplatzrechner abgibt...
Das ist aber kein technisches sondern ein firmenpolitisches Problem. Solange ich nicht mit Linux, KDE/Gnome und einer Office Suite auf MS Dokumente zugreifen kann (import/export) ist eine Umsetzung in Unternehmen nur schwer realisierbar. Schade.
Abwarten... (Kann eigentlich das StarrOffice Word97?)
Um an Word 97 Dateien ranzukommen gibt es folgende Möglichkeiten (afaik): * StarOffice 5 * WordPerfect 8 * Applix Office 4.4.??? <-- Kostet * mswordview Konvertiert Word 97 Dateien nach HTML... <--- GUTE Lösung... Besser als 100 MB Office nur zum konvertieren...
Mein Eindruck: Bei mir gibt es eine Verunsicherung im Umgang mit der OWL LUG.
Hm... Deine Reaktion war sicherlich richtig. Es muß klar sein, daß da unter Umständen Welten aufeinandertreffen, auch, wenn sie oft ähnlicher sind, als beide (!) zugeben würden. Aber zugeben muß man sicherlich, daß die meisten hier leidenschaftliche Linux-Verfechter sind und ihren Systeme oft im Großeinsatz haben. Hier fängt die Sache dann an, interessant zu werden: Wie bringt man Microsoft-Gewöhnten Linux langsam näher, sodaß es nicht ein Kopfsprung vom 10er ins 10cm hoch mit Eiswasser gefüllte Schwimmbad wird... Ich persönlich fände es insofern ...nett..., wenn man öfters Treffen mit Computer-Unterstützung machen könnte. Dann gäbe es Möglichkeiten, auch mal Neues (-> Video, Sound, Q2, ...) zu zeigen.
Vielleicht interpretiere ich die gefärbten Unterton zwischen den Zeilen falsch, aber ich kann eine MS geprägte Distanz durch- aus erkennen. Am 15.2.1999 können wir das Thema ja aufgreifen. Ich werde auf jeden Fall da sein.
Schön! Da ist dann sicherlich die Möglichkeit, einmal mehr zu diskutieren. Ich hoffe zudem, daß die Leute nicht total kaputt ankommen -- man denke an's Paderborn-Nachtreffen!
Also dann, bis Montag!
MfG, JBG
PS: Ich hoffe mir ist keine Zeile "durchgegangen" ;-)
Mit freundlichem Gruß
Frank Matthieß
cYa, - -- Alain -- - --------------------->8---- cut here ----->8-------------------- Ulf plappert wieder ohne Ende und Auf der Heide droht ihm mit einem Schwamm zu bewerfen. Um die Drohung zu unterstützen macht er einen Schwamm naß. Ulf: Aber bitte richtig durchnässen, ansonsten gibt das Kreideflecken! (Der Schwamm ist total vollgezogen) Auf der Heide: Der ist trächtig!
Teilnehmer (1)
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Alain Schroeder