Hi Leute! Ich habe einen Linuxrechner mit SUSE 6.1 installiert und in meinem Windowsnetzwerk eingebunden. Nun möchte ich Linux als WEB - Zugang nutzen. Wo find ich dazu eine Dokumentation (welche Programme sind notwendig, was muß ich einstellen???)? Isdn-Karte habe ich bereits installiert und läuft gut mit dem Testzugang von Suse. Vielen Dank.
On Fri, Jul 30, 1999 at 06:46:45PM +0200, Heiner Irrgang wrote:
Hi Leute! Ich habe einen Linuxrechner mit SUSE 6.1 installiert und in meinem Windowsnetzwerk eingebunden. Nun möchte ich Linux als WEB - Zugang nutzen. Wo find ich dazu eine Dokumentation (welche Programme sind notwendig, was muß ich einstellen???)? Isdn-Karte habe ich bereits installiert und läuft gut mit dem Testzugang von Suse.
Was für einen Kernel hast Du? SuSE 6.1 ist glaub' ich schon auf den 2.2.x Versionen, oder? Ich gah' einfach mal davon aus... 1. Der Kernel muß Masquerading einkompiliert haben. 2. echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forwarding 3. Masquerading... Wie war das noch gleich? Also, Du brauchst dafür in jedem Fall ipchains. ...und ab da hilft Dir dann das Masquerading-Howto weiter. Vorgehenswiese ganz knapp: 1. ACCEPT policy für die input chain 2. REJECT policy für die forwarding chain 3. ACCEPT policy für die output chain 4. ACCEPT with masquerading für source 127.0.0.1, 192.168.0.0/16 etc für die forwarding chain ...und das sollte es dann auch schon gewesen sein. Die genaue Syntax für ipchains weiß ich nicht auswendig, dafür gibt's das HowTo (die man page ist grausam...). MfG, JBG -- Hi! I'm a .signature virus! cp me into your .signature file to help me spread!
On Fri, Jul 30, 1999 at 07:10:19PM +0200, Jan-Benedict Glaw wrote:
On Fri, Jul 30, 1999 at 06:46:45PM +0200, Heiner Irrgang wrote:
muß ich einstellen???)? Isdn-Karte habe ich bereits installiert und läuft gut mit dem Testzugang von Suse.
Was für einen Kernel hast Du? SuSE 6.1 ist glaub' ich schon auf den 2.2.x Versionen, oder? Ich gah' einfach mal davon aus... ist er.
1. Der Kernel muß Masquerading einkompiliert haben. ist standard bei susi
2. echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forwarding ist auch schon drin (machen die in den Startscripten)
3. Masquerading... Wie war das noch gleich? Also, Du brauchst dafür in jedem Fall ipchains. ...und ab da hilft Dir dann das Masquerading-Howto weiter. Vorgehenswiese ganz knapp: 1. ACCEPT policy für die input chain 2. REJECT policy für die forwarding chain 3. ACCEPT policy für die output chain 4. ACCEPT with masquerading für source 127.0.0.1, 192.168.0.0/16 etc für die forwarding chain Die ersten 3 davon kannst du vergessen, sind unnötig für reines Masquerading. Du brauchst eigentlich nur ein rule, die als Source ( -S ) dein lokales Netz und als Destination ( -D ) den Rest der Welt definiert.
Die genaue Syntax für ipchains weiß ich nicht auswendig, dafür gibt's das HowTo (die man page ist grausam...). richtig.
Gruß Andre
On Sat, Jul 31, 1999 at 12:04:45AM +0200, Andre Landwehr wrote:
On Fri, Jul 30, 1999 at 07:10:19PM +0200, Jan-Benedict Glaw wrote:
On Fri, Jul 30, 1999 at 06:46:45PM +0200, Heiner Irrgang wrote:
muß ich einstellen???)? Isdn-Karte habe ich bereits installiert und läuft gut mit dem Testzugang von Suse.
Was für einen Kernel hast Du? SuSE 6.1 ist glaub' ich schon auf den 2.2.x Versionen, oder? Ich gah' einfach mal davon aus... ist er.
1. Der Kernel muß Masquerading einkompiliert haben. ist standard bei susi
2. echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forwarding ist auch schon drin (machen die in den Startscripten)
3. Masquerading... Wie war das noch gleich? Also, Du brauchst dafür in jedem Fall ipchains. ...und ab da hilft Dir dann das Masquerading-Howto weiter. Vorgehenswiese ganz knapp: 1. ACCEPT policy für die input chain 2. REJECT policy für die forwarding chain 3. ACCEPT policy für die output chain 4. ACCEPT with masquerading für source 127.0.0.1, 192.168.0.0/16 etc für die forwarding chain Die ersten 3 davon kannst du vergessen, sind unnötig für reines Masquerading.
Das ist aus security Sicht nicht korrekt, die sind noetig damit die Kiste nicht von aussen als masquerading relay missbraucht werden kann. Ausserdem braucht man noch eine Regel, die Pakete mit source 192.168.0.0/16 auf dem externen Interface abweist, oder eine Distribution, die den richtigen Eintrag unter /proc/sys/.... macht.
Du brauchst eigentlich nur ein rule, die als Source ( -S ) dein lokales Netz und als Destination ( -D ) den Rest der Welt definiert.
Die genaue Syntax für ipchains weiß ich nicht auswendig, dafür gibt's das HowTo (die man page ist grausam...). richtig.
Gruß Andre
-- Alles Gute / best wishes Dietmar Goldbeck E-Mail: dietmar.goldbeck@acm.org Reporter (to Mahatma Gandhi): Mr Gandhi, what do you think of Western Civilization? Gandhi: I think it would be a good idea.
On Mon, Aug 02, 1999 at 12:01:02PM +0200, Dietmar Goldbeck wrote:
On Sat, Jul 31, 1999 at 12:04:45AM +0200, Andre Landwehr wrote:
On Fri, Jul 30, 1999 at 07:10:19PM +0200, Jan-Benedict Glaw wrote:
On Fri, Jul 30, 1999 at 06:46:45PM +0200, Heiner Irrgang wrote:
muß ich einstellen???)? Isdn-Karte habe ich bereits installiert und läuft gut mit dem Testzugang von Suse.
Was für einen Kernel hast Du? SuSE 6.1 ist glaub' ich schon auf den 2.2.x Versionen, oder? Ich gah' einfach mal davon aus... ist er.
2. echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forwarding ist auch schon drin (machen die in den Startscripten)
3. Masquerading... Wie war das noch gleich? Also, Du brauchst dafür in jedem Fall ipchains. ...und ab da hilft Dir dann das Masquerading-Howto weiter. Vorgehenswiese ganz knapp: 1. ACCEPT policy für die input chain 2. REJECT policy für die forwarding chain 3. ACCEPT policy für die output chain 4. ACCEPT with masquerading für source 127.0.0.1, 192.168.0.0/16 etc für die forwarding chain Die ersten 3 davon kannst du vergessen, sind unnötig für reines Masquerading.
Das ist aus security Sicht nicht korrekt, die sind noetig damit die Kiste nicht von aussen als masquerading relay missbraucht werden kann. Ausserdem braucht man noch eine Regel, die Pakete mit source 192.168.0.0/16 auf dem externen Interface abweist, oder eine Distribution, die den richtigen Eintrag unter /proc/sys/.... macht.
Wir "dringend" ist eine Regel, die 192.168.0.0/16 von außen abweist? ...oder andersherum: wie viele router sind da draußen, die das weitergeben;) ??? Ist insofern vielleicht eher ein Schutz gegen fehlkonfigurierte Provier... ...und danke für die Unterstützung;) MfG, JBG -- Hi! I'm a .signature virus! cp me into your .signature file to help me spread!
Heiner Irrgang schrieb:
Windowsnetzwerk eingebunden. Nun möchte ich Linux als WEB - Zugang nutzen.
Dein Linux Dose soll also den internen Netzwerkverkehr via ISDN ans Internet anbinden ? Wenn ja, dann spielt der Linux PC Router in deinem Netz. Wenn Du das planst, solltest Du dich mit PPP, IP Maquerading und dergleichen beschäftigen (siehe HowTo's). Mit IP Maquerading wird Dein internes Netzwerk hinter der Linux Machine versteckt. Das hat große Vorteile bei der Sicherheit und bei der Vergabe von IP Adressen im eigenen Netzwerk. Oder willst Du einen Web Server auf deiner Linux Maschine laufen lassen, um ein Intranet zu gestalten ?
Wo find ich dazu eine Dokumentation (welche Programme sind notwendig, was muß ich einstellen???)? Isdn-Karte habe ich bereits installiert und läuft gut mit dem Testzugang von Suse.
Die technische Anbindung klappt wohl. Damit bist Du schon auf der guten Seite. -- Frank Matthieß Privat Frank.Matthiess@GMX.net +49-5245-4662 Firma Frank.Matthiess@decor-metall.de +49-5222-286-315
Heiner Irrgang schrieb:
Nun möchte ich Linux als WEB - Zugang nutzen. Wo find ich dazu eine Dokumentation (welche Programme sind notwendig, was muß ich einstellen???)? Isdn-Karte habe ich bereits installiert und läuft gut mit dem Testzugang von Suse.
Ha! Da nutze ich doch gleich die Gelegenheit, mich als SuSE-Kenner zu outen! Nimm Dir einfach die /etc/rc.config vor und veraenderen die Werte dieser Variablen: --------------------------------------------------- IP_FORWARD=yes IP_DYNIP=yes MSQ_START=yes MSQ_DEV="isdn0" MSQ_NETWORKS=192.168.1.0/24 --------------------------------------------------- Der Wert in "MSQ_DEV" ist das Interface, wie Du es mit "ifconfig" ansehen kannst. Das muß nicht "isdn0" sein, das kann auch z.B. "ippp0" sein, weil der Name beim Einrichten frei waehlbar ist. Auf jeden Fall ist das der Parameter, der beim ipchains mit "-i" angegeben wird. Auch Deine Netz-Adresse musst Du dann anpassen. Sie sollte aus dem "reservierten" Teil der IP-Adressen kommen (also z.B. 192.168.x.x fuer C-Netz) Nur zu Info: Der "echte" Befehl lautet dann so: /sbin/ipchains -A forward -s 192.168.1.0/24\ -d 0/0 -i isdn0 -j MASQ Im Kernel muss dann natuerlich das firewalling und das masquerading aktiviert worden sein. Burkhard P.S.: Jehova, Jehova, Jehova! -- ================================================================== Universität Bielefeld Dipl. Ing. Burkhard Obergöker Universitätsstr. 25 Dez. I, DV 33615 Bielefeld Tel.: 0521/106-4160
Fehler!
/sbin/ipchains -A forward -s 192.168.1.0/24\ -d 0/0 -i isdn0 -j MASQ Der darf da natuerlich nicht hin ^ So ist das richtig! /sbin/ipchains -A forward -s 192.168.1.0/24 -d 0/0 -i isdn0 -j MASQ
Ausserdem: Das Paket ipchains muss natuerlich aishc installiert sein. (vielleicht faellt mir ja noch was ein, was ich vergessen habe ...) -- ================================================================== Universität Bielefeld Dipl. Ing. Burkhard Obergöker Universitätsstr. 25 Dez. I, DV 33615 Bielefeld Tel.: 0521/106-4160
Teilnehmer (6)
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Andre Landwehr
-
Burkhard Obergöker
-
Dietmar Goldbeck
-
Frank.Matthiess@t-online.de
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Heiner Irrgang
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Jan-Benedict Glaw