Killerspiele - Ablenkung oder Absicht?
Laut Heise schreitet die politische Diskussion über sog. Killerspiele fort. http://www.heise.de/newsticker/meldung/66850 Zur Erinnerung: Killerspiele sind böse, weil sie aus Kindern böse Menschen machen, die im Alltag zu Gewaltausbrüchen neigen. Sagen jedenfalls Politiker. Diese Diskussion erinnert an das Hin und Her über die Schädlichkeit von Zigaretten. Viele Jahrzehnte ist die Politik der Frage ausgewichen, ob man dem Tabak- konsum nicht einfach dadurch begegnen kann, indem das Beimischen süchtig- machender Substanzen verbietet. Erst jetzt, nach vielen Jahrens des Zauderns und Zögerns, kümmert man sich um diese naheliegende Maßnahme. http://www.welt.de/data/2005/04/29/711405.html http://www.rauch-frei.info/cms/index.php?id=219 Bei den sog. Killerspielen scheint sich das Muster zu wiederholen. Was kümmert es die Politik, dass Computerspiele so angelegt sind, dass sie Jugendliche süchtig machen, und dass ein Verbot solcher Spielstruk- turen das Problem sofort relativieren würde? Und wenn interessiert, dass die Suchtgefahr von Computerspielen aller Art ausgeht, nicht nur von den sog. Killerspielen? http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21994 Mein Tip an die Anbieter von Online-Spielen: Installiert eine Spielsteuer. Damit könnt ihr über Jahrzehnte von der Abhängigkeit vieler profitieren, die sogar ihr selber hervorrufen dürft.
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Peter Voigt