Hallo Tuxe, im Folgenden kurz das Wichtigste vom Lugravtreffen am 6.10.2005 im Heimathaus Steinhagen; 1)Das nächste Treffen in 2 Wochen soll in der Alten Dorfschule in Brockhagen stattfinden; Lutz wird sich darum kümmern, ob der ( uns ja schon bekannte ) Raum zur Verfügung steht. 2)Als Administrator berichtete Volker Eckert über "ungebetenen" Besuch auf der Webseite der LUG Ravensberg. Es scheint sich um einen Angriff auf das CMS Xoops zu handeln, ähnliche Probleme seien wohl auch auf der Homepage von Xoops selbst aufgetreten. Volker berichtete über einen engen Kontakt zu Volker Güth, den er deswegen aufgenommen habe. Um keine weiteren Probleme aufkommen zu lassen, habe er sich entschlossen, die Seite erst einmal vom Netz zu nehmen. In diesem Zusammenhang kam eine Diskussion darüber auf, wie mit den Sicherheitsproblemen umzugehen sei. Es stelle sich die Frage nach einem Update auf eine neue Version von Xoops in der Hoffnung, dass Sicherheitsprobleme damit erst einmal beseitigt seien. Volker meinte aber, wegen diverser Schwierigkeiten sei er als Admin zuletzt mit Xoops nicht mehr recht glücklich gewesen, und schlug vor, ein anderes CMS für die Webseite einzusetzen. Im Netz gebe es dort eine Fülle von Möglichkeiten, zu denken sei an Systeme wie etwa Mambo, EZpublish, typo 3 u. a. Er veries auf den erheblichen Umfang und Aufwand, den das CMS typo 3 habe. Von Peter wurde als einfaches anderes System Word Press ins Spiel gebracht. In diesem Zusammenhang kam eine Diskussion darüber auf, ob eine eigene Webseite überhaupt gewünscht werde oder sich ein Großteil der Kommunikation nicht ohnehin über die Mailingliste abspiele. Die Gruppe war dann aber mehrheitlich der Auffassung, eine eigene Webpräsenz solle sein. Wegen des sonst zu großen Gestaltungsaufwandes solle auch ein CMS eingesetzt werden, um auch Interaktionen interessierter Besucher zuzulassen. Sicherheitsfragen müssten bei der Entscheidung für eine ALternative vorrangig berücksichtigt werden, und nicht zuletzt müsse sich derjenige, der zur Administration bereit sein, mit dem eingesetzten System auch wohl fühlen. 3)Ralf Tiemann möchte gerne am Sa., den 5. 11., einen kleinen Workshop zu dem von ihm kürzlich vorgestellten Gimp durchführen. Er denkt dabei an einen eher kleinen Kreis, der sich u. U. Fotografien als konkrete Anregung vornimmt und sie zum Ausgangspunkt eigener gestalterischer Aktivitäten nimmt. Ein geeigneter Veranstaltungsort steht noch nicht fest; es wäre sehr schön, wenn ein Treffen in der Schule am ehemaligen Möllerstift möglich wäre. 4)Unter der Rubrik "Kommando der Woche" stellte Thomas Scholz "umount -l" vor. Damit ist es möglich, ein sonst gegebenenfalls notwendiges "Abschießen" zahlreicher einzelner Prozesse zu vermeiden und ganze Partitionen abzutrennen. 5)Wie bereits auf einem der letzten Treffen, wurde auch diesmal wieder über den möglichen Inhalt einer Live-DVD gesprochen. Peter erläuterte, dass er bei seinem Vorschlag daran gedacht hatte, etwa bestehende Live-CD's auf einer DVD zusammenzuführen. So könne man auf einer DVD etwa verschiedene Distributionen zusammenführen und sich so vergleichen einen Eindruck von ihnen verschaffen. Im Kreise wurde nun diskutiert, inwieweit dies wirklich sinnvoll sei und ob nicht potentiell daran sonst interessierte Umsteiger dadurch überfordert würden. Für den bereits etwas erfahreneren Anwender wurden anwendungsbezogene Live-DVD's ins Gespräch gebracht, etwa mit Software zur Musikbearbeitung oder mit Spielen. Denkbar sei auch eine Zusammenstellung zur Überpüfung der Hardwareerkennung auf verschiedenen Systemen und Architekturen. Auch könne man sich vorstellen, bestimmte Tools für Laptops zusammenzustellen. Auch eine in Bezug auf die Hardwareausstattung eher anspruchsvolle DVD (ein "Ressourcenfresser" ) im Gegensatz zu einer abgespeckten und auf einer CD unterbringbaren Version wurde diskutiert. Auf die konkrete Frage, wer an Auswahl und Brennen einer solchen DVD Interesse hätte, meldete sich etwas unter der Hälfte der anwesenden Teilnehmer. 6)Dirk stellte eine kritische Nachfrage nach dem Ablauf der Lugravtreffen. Er frage sich, ob nicht ein roter Faden der Treffen wünschenswert sei sowie eine stärkere Ausrichtung an Anfängern. In der darauf folgenden Diskussion wurde hervorgehoben, dass es durchaus die Bemühung gebe, dauerhaft und wiederkehrend Themen wie etwa einen Migrationsleitfaden, die Beschäftigung mit Email, Kommandos und Artikel oder auch Fragen und Probleme zu verankern. Zu diesen Themen seien eine ganze Reihe weiterer Themen vorstellbar, mit denen man auch eine größere Zahl Interessierter erreichen könne, denn ein Potential an Zuhörern sei durchaus da. Es wurde aber auch darauf verwiesen, dass es entschieden nicht ausreiche, nur das Wünschenswerte zu beschreiben, sondern auch dann konkret Themen zu bearbeiten und bereit zu sein, zu einem solchen Thema auch etwas vorzubereiten und vorzutragen. Vor diesem Hintergrund würden dann Fragen wie die nach der Adressierung eines größeren Personenkreises oder auch nach der Archivierung der Vorträge auf einer wie auch immer gestalteten Webseite der Gruppe eher zweitrangig. Im Kreise wurden viele Wünsche nach "rotem Faden", Rekrutierung auch von Anfängern usw geäußert, aber auch darauf verwiesen, dass die Unsetzung mit einem nicht unerheblichen Arbeitsaufwand verbunden sei und sich jeder selbst fragen solle, was er selbst hierzu beisteuern könne und wolle. Bis zum nächsten Treffen wollen nun alle "in sich gehen", um einen eventuellen eigenen, wenn auch möglicherweise kurzen Beitrag zu bedenken und vorzuschlagen. Ich hoffe, dass das Wesentliche oben erfasst ist, und bitte um Kommentare und insbesondere Vorschläge nicht zuletzt zu Punkt 6 ; die gemeinsame Arbeit kann von Konstruktivem hier nur profitieren. Viele Grüße, bis bald! Ulrich Rieke
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Ulrich Rieke