Hallo, gestern wurden auf dem Treffen der Lugrav viele Themen angesprochen. Während manche noch damit beschäftigt sind, die Peripheriegeräte für ihren Raspberry Pi zu vervollständigen, berichteten andere über ihre ersten Erfahrungen. Ein durchsichtiges Gehäuse aus Plastik für den Raspberry Pi fand Zuspruch. Erörtert wurde, ob der Einsatz aufgeklebter Prozessorkühler in einem Gehäuse Sinn macht. Die Weiterleitung der X-Oberfläche des Raspberry Pi auf ein Laptop mittels Wlan wurde vorgeführt. Wlan arbeit langsamer als ein Kabelnetz, was in diesem FalL aber nicht allzu sehr störte. Der Wlan-Stick war über einen externen USB-Hub an- geschlossen. Libreoffice-Writer zeigte sich für ein 10-Finger-Tippen zu langsam. Allgemeine Ansicht war, dass langsames Tippen (z.B. per 2-Finger-Suchsystem) zwar nicht als komfortabel, aber noch als gelegentlich brauchbar angesehen werden kann. Eingesetzt wurde Libreoffice in der Default-Konfiguration. (Glücklicherweise gibt es etliche Alternativen, die flüssiger laufen.) Die Installation von LAMP und der Betrieb des Raspberry Pi als funktionsreicher Webserver verläuft ohne nennenswerte Probleme. Hier zeigte sich erneut, dass Geräte aus der Leistungsklasse des Raspberry Pi durchaus komplexe Netzwerkaufgaben bewältigen können, solange man die Möglichkeiten der Hardware im Auge behält. Ein "nackter" Raspberry Pi kann als UKW-Sender eingesetzt werden! Lediglich ein einfaches kurzes Stück Draht wird als Behelfsantenne benötigt, will man mehr als nur wenige Zentimeter Funkreichweite erzielen. Als Proof-of-Concept wurde eine ganz kurze Sendung abgestrahlt. Die Sendung konnte auf einem Smartphone abgehört werden. Zum Einsatz kam das mitgelieferte UKW Radio-Programm des Smartphones. Das Smartphone wurde dabei von einen Brüllwürfel unterstützt, so dass alle mithören konnten. Weitere Themen auf dem Treffen (Auswahl): Larry Wall hat in einem Interview die wahre Entstehungsgeschichte von Perl ent- hüllt. Ausgangspunkt der Entwicklung war der Wunsch einer gewissen amerikanischen Behörde, die derzeit häufig in Zeitungen erwähnt wird, in einer Masse von Texten "interessante" Muster zu finden. So entstand Perl Version 0 in einem Geheimlabor. Weil nur das Labor geheim war, aber nicht das betroffene Projekt, dauerte es nicht lange, bis Larry Wall seine neue Computersprache als Perl Version 1 öffentlich machte. Die einführenden Kapitel der Perl-Lehrbücher werden wohl umgeschrieben werden müssen. (Das Interview vom 10.08.13 ist auf youtube zu finden.) Das Smartphone S4 wurde nebenbei vorgestellt. Kostenlose Programme dafür gibt es viele. Fast alle gehören nicht zur Open Source und nehmen sich die Freiheit, auf dem Smartphone gespeicherte private Daten auszuforschen und weiterzugeben. Deshalb haben manche aus der Lugrav auf ihren Smartphones solche Programme konsequent gelöscht. Die neueste Android-Version Kitkat gibt sogar automatisch die Telefonnummern der Anrufer an Gaagle weiter. Es entspann sich eine kurze Diskussion, unter welchen Bedingungen dies erfolgt und ob die Weitergabe an Gaagle blockiert werden kann. pv:)
Teilnehmer (1)
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Peter Voigt