Vorschlag: Vortrag mit Live-Demonstration über XEN auf dem 2. Januar-Treffen
Mit XEN kann man mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner einsetzen, zwischen denen man im laufenden Betrieb ohne nennenswerte Zeitverzögerung hin- und her schalten kann. Das mühsame Multiboot-Verfahren mit dem ständigen Hoch- und Runterfahren der Betriebssysteme gehört der Vergangenheit an. Das zugrunde liegende Prinzip, die sog. Virtuali- sierung, stammt aus der Großrechnertechnik. Weil die CPU's mittlerweile mehr als ausreichende Leis- tung mitbringen, kann es jetzt auf PC's eingesetzt werden. Xen zeichnet sich durch einen äußerst geringen Over- head aus. Die Hersteller Intel und AMD haben ange- kündigt, CPU's mit eingebauter XEN-Technik auf den Markt zu bringen. Schon heute kann jedermann XEN unter Linux (und manchen anderen Betriebssystemen) auf x86-CPU's via Software einsetzen. Vor wenigen Tagen wurde XEN 3.0 veröffentlicht. Um die neue Technik kennenzulernen, schlage ich der Lugrav vor, auf dem zweiten Treffen im Januar 2006 folgendes vorzutragen: 1. Überblick über den Stand der Technik Welche Möglichkeiten der Virtualisierung gibt es auf Software-Basis und wann setzt man sie ein? 2. Technische Struktur von XEN Aus welchen Komponenten besteht XEN? Wie werden die Komponenten unter Linux installiert? Worauf sollte man achten? 3. XEN im laufenden Betrieb Demonstriert wird ein simuliertes Netzwerk bestehend aus mehreren gleichzeitig laufenden Betriebssystemen auf einem Laptop. Aus der Praxis heraus werden erste Erfahrungen berichtet. Vorgestellt werden können LiveCD's, die auf XEN auf- setzen und (von der LiveCD aus!) den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Betriebssysteme erlauben. (Für den Vortrag wird ein Beamer benötigt.) pv
Teilnehmer (1)
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Peter Voigt