Moin,
ich bin im Vorstand der Berliner Linux User Group (BeLUG). Wir arbeiten
an einem Projekt, bei dem wir mit anderen LUGs deutschlandweit
kooperieren möchten, um mit geringem Aufwand sowohl neue Linux-Nutzer
als auch neue Aktive für die LUGs zu gewinnen.
Erfahrungsgemäß funktioniert so was nicht besonders gut per E-Mail, erst
recht nicht an eine Mailingliste. Deshalb hoffe ich, dass sich irgendwer
bei Euch dafür zuständig fühlt und grundsätzlich erst mal interessiert
ist. Mit demjenigen würde ich demnächst gern mal telefonieren.
CU
Hauke
--
Crypto für alle: http://www.openpgp-schulungen.de/fuer/bekannte/
XMPP (Chat mit OTR): hauke.laging(a)jabber.ccc.de
OTR: 1F82A427 94E65D76 58D28806 70412E98 3AD222E3
Moin Listlinge,
immer mehr B2C Anbieter schicken Rechnungen per Mail als PDF. Bei
Dienstleistern (z.B. DSL, Handy, Gas, Strom usw.) wird oftmals die
altmodische Papierrechnung nur noch gegen eine extra-Pauschale
angeboten. - Dumm gelaufen, denn bei Rechnungen archiviere ich immer
noch gerne gutes altes Papier ;(.
Ich habe mir nun eine extra Emailadresse für Eingangsrechnungen
eingerichtet, um eingehende Mails (z.B. mit Procmail) automatisch
verarbeiten zu können, so dass ich das den PDF-Anhang direkt an den
Drucker schicke (z.B. mit lpr).
Hat von Euch schon mal wer so was in der Art gebaut? Ich bin auf eine
ähnliche Lösung gestoßen und habe die für mich adaptiert:
https://kuther.net/howtos/howto-receive-mail-and-save-attachment-fetchmail-…
Mein Prototyp sieht im Moment so aus:
1. Mails werden via cron mit getmail periodisch abgeholt.
2. über die ~/.getmail/getmailrc werden Sie procmail vorgeworfen, dort
steht u.a.:
[destination]
type = MDA_external
path = /usr/bin/procmail
unixfrom = True
3. Danach tritt procmail in Aktion. Meine .procmailrc sieht so aus:
:0
*^content-Type:
{
# backup the complete mail first..
# you can leave out this part if you don't want a backup of the
complete mail
#:0c:
#$HOME/mail_backup
# Now the actual unpacking part
# forward to uudeview and unpack attachments to $HOME/attachments
:0fw
| uudeview +a -q +e .pdf -p $HOME/attachments -; ~/bin/pdfprint.sh
}
4. Die ~/bin/pdfprint.sh macht einfach nur folgendes:
#!/bin/sh
# pdfprint.sh
export LANG="de_DE"
export LANGUAGE="de_DE"
PATH=/usr/local/bin:$PATH
cd ~/attachments;
for PDFFILE in $( ls *.pdf ); do
lpr -P FS1118MFP $PDFFILE;
done;
for PDFFILE in $( ls *.PDF ); do
lpr -P FS1118MFP $PDFFILE;
done;
rm ~/attachments/*;
exit 0
Ich bin mir dessen bewußt, dass andere als .pdf oder .PDF Anhänge so
unter den Tisch fallen. Die Mails werden aber noch an mich
weitergeleitet, so dass ich solche Fälle händisch nachbearbeiten kann
(z.B. mit .jpg oder .png Anhang).
Für den Moment geht das Ganze schon mal ganz gut. Probleme habe ich beim
Test gehabt, wenn die Namen von Anhängen Umlaute enhielten (z.B.
~/attachments/Auftragsbest�tigung.PDF).
Auch nervt noch, dass bestimmte Meldungen dann am Ende in
/var/mail/rechnung auftauchen. - Das müsste noch eleganter gehen.
Für Diskussionen und Anregungen zur Optimierung der ganzen Geschichte
wäre ich durchaus offen. - Das geht sicher einfacher bzw. besser.
LG
Hegi.
--
Stefan U. Hegner
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