Nabeeeend! Pierre Bernhardt schrieb:
Jan-Benedict Glaw schrieb:
On Wed, 2004-12-29 20:05:28 +0100, Ralph Meyer <ralph@schosemail.de> wrote in message <1130.62.246.166.128.1104347128.squirrel@62.246.166.128>: Zur Info vorweg: man kann von (modernen) Windosen auf erlei Wege drucken:
Windows -> SMB (Samba) -> CUPS Windows -> IPP (CUPS)
Heutzutage würde ich den letzteren Weg nehmen, also ohne SMB/Samba dazwischen. Ist nicht mehr nötig :)
Wie ist das denn, wenn man gleich den passenden Treiber zum Installieren mit an bieten will. Geht das mit cups auch?
Ich wuerd sagen: nope! Der Benutzer wird wohl manuell noch einen PostScript-Treiber auswaehlen muessen. Anders ausgedrueckt: IPP wird hauptsaechlich in der Unix-Welt benutzt (IMHO). Dort spricht alles PostScript und dort versteht jeder PostScript (und nebenbei ist alles eine Datei eine Datei eine....). Darum muss man keine Treiber verteilen, dort bringt jeder nur einen mit: Einen PostScript-Exporter. Alles andere weiss der DruckerServer (wie die Hardware anzusprechen ist). Anders natuerlich die Winwelt. Dort ist dann die Auswahl an generischen PostScript-"Treibern" dann auch duenn (bzw. wird kein Vernuenftiger mitgeliefert). Man kann sich dann behelfskruecken mit dem "Aple Laser Writer"-Treiber, aber Schwachsinn ist es troztdem. Dieser Treiber koennte auch PostScript fuer alle anderen Drucker liefern, man muesste nur die Geraetedefinition (die PPD mit DPI, Papierformat, etc.) austauschen (das ist ja das tolle an PostScript). Damit wird der Win-Kunde aber nicht behaelligt (aka. CD einlegen und "drin"). *Seufz* die Parameter sind warsch. eh fest im Treiber eincodiert (dirty). Unter Windows haette man es auch anders machen koennen (Ueber GDI kann jedes Prog WMF/EMF exportieren (drucken), das uebers Netz zum DruckerServer, der hat den Treiber), sogar transparent fuer den Klienten, aber nein... Deshalb poppt auch nicht gleich der Assistent auf: "Ahhh IPP, ich seh, hier, dein generischer PostScript-Treiber wird jetzt eingerichtet". Es wird davon ausgegangen, das man ne Treiber-CD hat ("Was? Hardware ohne Teiber-CD? Ach, ne Serielle Schnittstelle! Na gut...."), und wenn man wohl einen Windowsrechner als IPP-Server aufsetzt, wird der kein PostScript verstehen ("...wenden sie sich an ihren Systemadministrator...").
Weiß jemand was darüber?
Naja, CUPS komuniziert ja die Geraetefaehigkeiten (DPI, Papierschaechte, etc.) uebers Netz (die Infos aus dem PPD) zu den Klienten. Aber Treiber Verteilen? Muss es ja auch nicht. Es kann auch gut sein, dass das im Protokoll (IPP) nicht vorgesehen ist. Heisst ja Internet Printing Protokoll, vielleicht ist das ja nicht nur ein Buzzword, sondern es hat sogar mal jemand dran gedacht, das viele Rechnerarchitekturen am Internet teilnehmen, ergo Trieber vertielen unsinnig ist.
Unter Samba ist das ja kein so großes Problem.
Echt? OK, dann leg mal los ;) Es wuerd mich interresieren, dass letzte mal das ich was dazu gelesen hab ist ein bischen her, und war fuer Samba 2.x... Zur not: Verteilt Samba eben den PS-Treiber ;) Oder kann man da nicht was ueber das AD drehen (Netzwerkweiten Standarddrucker mit Treiber soundso er-/einstellen)? Oh man, so heufig wie ich hier schon PostScript geschrieben habe, glaubt noch einer, ich steh voll auf PostScript. Eigentlich ist es egal was man nimmt zur Uebretragen/Bearbeitung der Druckdaten und der Druckerfaehigkeiten zwischen Client <-> Server, solange es ueberall *ein* Format ist. Ist halt die feine Sache an einem Standard.
MfG... Pierre Bernhard t
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