Am Freitag, 27. November 2009 schrieb Conrad Berhörster:
da fällt mir eine Bemerkung von vor ca. einem viertel Jahr auf dieser Liste ein. Da wurde geschrieben, daß die meisten Distributionen keine xorg mehr brauchen.
Hallo Conrad. Du meinst sicher (verkürzt formuliert), dass die Datei /etc/X11/xorg.conf überflüssig ist (bzw. oft kontraproduktiv). Ich kann das bestätigen. Nach meinem Verständnis funktioniert inzwischen unter Xorg die automatische Hardwareerkennung zuverlässiger als jegliche autoconfigtools a la dexconf. Löschen der Datei hat schon so manches X gerettet (gerade bei TFT-Monitoren, die bei falscher Bespeisung ihren Dienst versagen). Gruß Ralf P.S.: Die Fragestellung ist auch für Schulen interessant: Hier wird (z.B. am Lehrerrechner) oft ein Beamer per VGA-Splitter angesteuert. Dies hat zahlreiche Nachteile: - Autoconfig/Hardwareerkennung läuft ins Leere - Zusätzlicher Stromfresser - Zusätzliche Feherquell - Kompromissauflösung liefert nicht die optimale Schärfe. Ich kenne noch keinen Fall, in dem bereits eine DVI-Verkabelung zu einem fest montierten ("Decken-")Beamer existiert (also VGA klassisch), aber Grafikkarte und Monitor sind oft schon digitaltauglich. => Also bietet sich eine parallele Ansteuerung von Beamer (analog) und Monitor (digital) geradezu an (war in Etch noch etwas hakelig).