Hallo Liste, als Debüt möchte ich gleich mal ein entwas spezielleres Anliegen vortragen ;-) Ich besitze einige ältere Toshiba-Notebooks (u.a. Satellite 210CS und 300CDT) welche mit Linux laufen. Naja, laufen ist auch schon der Knackpunkt...die Performance hinsichtlich CPU-usage ist natürlich der Generation entsprechend (P1-120/P1-166MMX), was meiner Ansicht nach aber nicht soooo unbrauchbar ist. Was mir bei den Teilen aber seit Jahren Bauchschmerzen verursacht, ist die Tatsache der fehlenden DMA-Unterstützung für die IDE-Platten unter Linux. Toshiba hat früher proprietäre Chipsätze verbaut, deren technische Spezifikationen aus irgendwelchen Gründen immer noch unter Verschluss gehalten werden. Bei dem 300CDT handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit um ein "Triangle" (Toshiba griff bei den Bezeichnungen damals eigentlcih immer in die "Orchester-Bläser-Kiste", ich sach nur Piccolo, Oboe und Co. ;-), einem Mutlifunktions-Chip, der halt auch den IDE-Kanal anbindet. Bitte nehmt von Tipps abstand, die mir das Durchprobieren aller IDE-Treiber usw. empfehlen; Das ist für mich seit Jahren integraler Bestandteil des Rituals um ein Major-Kernel-Release...zumal nun mittlerweile nicht mehr wirklich mit einer Wiedereingliederung eines "verlorenen Sohnes" aus den "IDE-Kriegen" zu rechnen ist. Soweit ich es recherchieren konnte, hat *nie irgend jemand* an eben diesem Chipsatz-Support gearbeitet. Aufgrund der Tatsache, dass Windows-Treiber für dieses Notebook diesen Chip in den BusMaster-Mode setzen kann, ist - denke ich mal - die Frage nach dem Potential geklärt. Nun zu meinem Anliegen: Da ich von Toshiba bis heute keine Antwort auf mein request form bekommen habe, suche ich Leute, die Erfahrung mit der Entwicklung von Kernel-Treibern im Allgemeinen, und Erfahrungen mit IDE-Treibern im Speziellen haben. Vielleicht kann mir jemand auch einen Tipp geben, wie man eventuell den Windows-BM-Treiber reverse engineeren könnte, um an die Register und die zu setzenden Werte kommt. LG Ron