Hi, falls es jemanden interessiert hier mein Erfahrungsbericht zum Thema CDs brennen unter Linux von gestern abend: Hardware war ein ATAPI-Brenner HP-7200, 4x lesen, 2x schreiben, und das ganze in meinem Rechner (IDE + SCSI gemischt auf RH 5.1). Beim 2. Anlauf hatte ich dann einen Kernel beisammen, der zwar mit IDE-Support, jedoch ohne IDE-CDRom Support sein mußte, dafür aber SCSI-Emulation eingeschaltet hatte. Desweiteren sollte SCSI und SCSI-CDRom unterstützung drinsein. Laut irgendeiner Doku sollte man all diese Dinge fest in den Kernel nehmen, da der Modulcode mal wieder fehlerhaft ist (hab ich aber nicht getestet). Mit mkisofs hab ich mir dann ein Image gebaut (man gibt nur einen Dateiname als Outputfile und ein Verzeichnis als Input mit, er erzeugt die Datei dann selbst). Das eigentliche Brennen hab ich mit cdrecord gemacht, ist schön kommandoorientiert mit einer manpage länger als die von ls ;-) cdrecord -scanbus scannt dann alle SCSI-Busse die er findet, also auch den IDE-SCSI, und sagt welche Geräte er gefunden hat. Zunächst hab ich dann mit der Option -dummy das Brennen simuliert, was auch erfolgreich durchlief, und danach dann den tatsächlichen Brennvorgang gestartet. Leider ist dabei jedoch irgendwas schief gelaufen, ich schiebe die Schuld mal auf den qualitativ minderwertigen grünen und auch schon ziemlich alten Rohling, den ich da hatte. Es sah zwar aus, als würde er die CD ordentlich brennen, jedoch konnte er sie danach nicht abschließen, was auf einen früheren Fehler beim Brennen hindeutet. Prinzipiell sollte es also so funktionieren. Die Bedienung ist ziemlich easy finde ich wenn man den richtigen Kernel erstmal beisammen hat... Gruß Andre --- Sent through Global Message Exchange - http://www.gmx.net