Fw: Fw: Fw: Suche Linux-Anschluss im Raum Bi-Sennestadt
SystemManagementInterrupt Dieser neue Interrupt ist, wie der Name schon sagt, zur Verwaltung des Systems. Laptophersteller koennen darin z.B. den Luefter anmachen, wenn das Ding zu warm wird, Serverhersteller alle Luefter kontrollieren und die Diagnose-LED daneben anmachen im Fehlerfall etc. Der Prozessor springt direkt einen Hanlder in der Firmware (im BIOS) an, programmiert von denen, die es vorher jahrelang nicht auf Schirm bekommen haben das gleiche funktionierend in ACPI zu machen...
Das Problem in zeitkritischen Anwendungen mit dem Ding: Der Interrupt kann nicht abgeschaltet, geblockt oder anderweitig deaktiviert werden, das Betriebsystem wird auch nicht darueber informiert, dass das jetzt passiert ist. Es merkt es nur daran, das ihm Zeit fehlt (im Fall von RT-Linux das man ploetzlich einen Spike in der Latenz hat). OK, dass wäre dann auch klar. Kann man auf der x86-Hardware die MMU der CPU nicht dafür verwenden auch solche NMIs in einen anderen Speicherbereich umzulenken? Auf 68k-CPUs (020+) funktioniert sowas. Oder macht der x86 einen Unterschied im MMU-Betrieb zwischen Supervisor und User-Mode? Dann könnte man doch theoretisch solche Interrupts abfangen.
Gruß Andre
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Jan 'RedBully' Seiffert
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Pfeiffer