Hallo Leute! Ich halte die Begründung die Leute würden sowieso mit M$ konronfiert für Schwachsinn! Es ist Blödsinn die Aktion Schulen ans Netz mit W*nw*rd gleichzusetzen (am besten noch als HTML Editor). Es geht zum einen ja wohl um die Computerausbildung an sich und die soll (ich denke an meinen ersten Informatikunterricht) sich nicht an einem festen Produkt anhängen sondern allgemein sein (wir hatten NICHT den C64 sondern PET2001 und Aplle ][). Ein Anwender kann ein Office-Paket jeden Herstellers bedienen. Nach kurzer Eingewöhnzeit sind sie in den Grundzügen ALLE identisch. Dieses gilt insbesondere nach der Regel, daß sich 90% aller Anwender mit 10% der Funktionen zufrieden geben. Was die Administration angeht sind in den meisten Fällen die Schüler ohnehin deutlich besser als die Lehrer (war bei uns in der Schule auch so). Wenn es um Sicherheit geht ist Linux gegen NT deutlich im Vorteil. Installiert man den C2 security level, dann wird nach Rückfrage auch das Netzwerk als potentielles Risiko deaktiviert. Zum Serverbetrieb braucht man nur mal in die Helloween-Dokumente zu sehen, daß sogar M$ Linux als echte Konkurrenz betrachtet. Wenn es denn nun unbedingt NT sein soll, würde ich empfehlen: NT Workstations und Linux Server. Die zusammenarbeit funktioniert prima, außerdem wie bringt man NT _wirklich_ kostengünstig das routen bei. Als Argumentationshilfe kann man noch einen Artikel aus dem Heise- Newsticker http://www.heise.de/ anführen, nach dem alle Schulen in Mexico auf Linux umgestellt werden sollen, siehe dazu http://www.heise.de/newsticker/data/fr-10.11.98-000/ Der Text in Auszügen: -8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8< Linux anstatt Windows an Mexikos Schulen Mexiko will in den nächsten Jahren 140 000 Grund- und Mittelschulen mit Computern ausrüsten. Jedes Jahr sollen zwischen 20 000 und 35 000 Computerlaboratorien entstehen. Arturo Espinosa Aldama, Projektleiter des "Schülernetzes" an der Universidad Nacional de Mexico (UNAM) gab bekannt, daß aus Kosten-, Verläßlichkeits- und Konfigurationsgründen geplant sei, für die Server und als Betriebssystem GNU/Linux zu verwenden. [...] -8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8<-8< Weiter hin empfehle ich http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/1635/1.html als interessante Lektüren, nach der sogar die UNESCO in Linux große Perspektiven sieht. Hier der Link innerhalb des Artikels hierzu: http://www.unesco.org/events/latin/cd_linux_ing.html ich hoffe das wir damit eine Chance haben auch den d*mmsten unter den Entscheidern mal wenigstens zu denken geben zu können. Außerdem ist bei einer Ausschreibung der Kostenfaktor zu bedenken und die Administration ist nicht der entscheidende Faktor, da das kaputtkonfigurieren einer W0.95/8-Mühle zu Hause NICHT mit dem administrieren einer NT-Kiste zu vergleichen ist und ergo die Lehrer dazu in den meisten Fällen nicht imstande sein werden und die Kosten für eine dann folgende professionelle Wartung extrem teuer werden. Bei den Rechnern kann man die Hardware auch mit installiertem Linux und Wartung (z.B. Compaq) beziehen. So und nun hoffe ich, das ich ein wenig Munition zum argumentieren zusammentragen konnte und das es hilft. Peter Ohlerich P.S.: Ich bin aus Löhne (nähe Herford) ----------------------------------------------------- THB Dipl.Ing. Henryk Bury GmbH WWW: www.thb.de Dipl. Inf. Peter Ohlerich Tel:+49 5732 9706-0 Robert Koch Strasse 1-7 Fax:+49 5732 9706-99 D-32584 Loehne EMail: ohlerich@thb.de
Teilnehmer (6)
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alain@gmx.net
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Florian Lohoff
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Ingo Luetkebohle
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Peter Ohlerich
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Uwe Schuerkamp