Idee, wie man der Datensammelwut des Facebook Like-Buttons ein Schnippchen schlägt
Hallo, nachdem mein bester Kumpel mit seiner Family beruflich aus meinem Wohnort in einen weiter entfernten Ort gezogen ist, habe ich mich überreden lassen, mich zwecks Kontaktpflege (mit viel Bauchschmerzen) bei Facebook anzumelden. Letzte Tage hatte ich eine Idee, wie ich es evtl. schaffe, das Facebook die Daten, die irgendwelche Like-Buttons auf fremden Webseiten an diesen Verein senden, nicht mehr meinem FB-Konto zuordnen kann. Ich habe mir folgendes überlegt: Schritt 1: Im aktuell benutzten Browser sämtliche Cookies und History-Einträge löschen. Schritt 2: Die installierten Erweiterungen im Browser verändern. Und wenn man nur zusätzliche Add-Ons installiert, obwohl man sie gar nicht braucht. Schritt 3: Für die zukünftige FB-Nutzung einen anderen Browser installieren. Schritt 4: In Zukunft für die FB-Nutzung nur noch den neuen Browser verwenden, dabei verstehe ich unter FB-Nutzung die FB-Seite und alle Seiten von FB-Töchtern. Für normale Web-Aktivitäten den gewohnten Browser weiter nutzen. Das würde meiner Meinung nach zwar nicht verhindern, dass FB den gewohnten Browser identifizieren kann, aber schon, dass sie die ID dieses Browsers meinem FB-Konto zuordnen können, solange ich FB in diesem Browser nicht wieder aufrufe. Entscheidend ist hier, dass ich anschließend den bevorzugten Browser NIE wieder für FB (oder eine FB-Tochter) benutze. Ich bin nicht sicher, ob dieses Verfahren auch hilft, wenn man auf dem Smartphone die FB-App installiert hat, aber da diese Spyware mir nicht auf mein Smartphone kommt, stellt sich diese Frage im Grunde gar nicht. Hintergrund dieser Überlegungen ist, das der FB-Like-Button die an Facebook übermittelte Nutzer-ID meines Wissens anhand des so genannten Device Fingerprints <http://en.wikipedia.org/wiki/Device_fingerprint>ermittelt. Diesen kann man sich unter anderem hier anzeigen lassen: https://panopticlick.eff.org/ Die EFF hat hier eine Datenbank mit über 5 Millionen Device Fingerprints, mit der ich dieses Verfahren ausgetestet habe. Was meint Ihr? Gibt es in meiner Denkweise einen Fehler, oder könnte Das tatsächlich funktionieren? Gruß Thomas
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Thomas Könning