Erfahrungsbericht CD's brennen

Andre Landwehr andre.landwehr at gmx.net
Fri Sep 25 11:03:24 CEST 1998


Hi,
falls es jemanden interessiert hier mein Erfahrungsbericht zum Thema CDs
brennen unter Linux von gestern abend:
Hardware war ein ATAPI-Brenner HP-7200, 4x lesen, 2x schreiben, und das
ganze in meinem Rechner (IDE + SCSI gemischt auf RH 5.1). Beim 2. Anlauf hatte
ich dann einen Kernel beisammen, der zwar mit IDE-Support, jedoch ohne
IDE-CDRom Support sein mußte, dafür aber SCSI-Emulation eingeschaltet hatte.
Desweiteren sollte SCSI und SCSI-CDRom unterstützung drinsein. Laut irgendeiner
Doku sollte man all diese Dinge fest in den Kernel nehmen, da der Modulcode
mal wieder fehlerhaft ist (hab ich aber nicht getestet). Mit mkisofs hab
ich mir dann ein Image gebaut (man gibt nur einen Dateiname als Outputfile und
ein Verzeichnis als Input mit, er erzeugt die Datei dann selbst). Das
eigentliche Brennen hab ich mit cdrecord gemacht, ist schön kommandoorientiert
mit einer manpage länger als die von ls ;-)
cdrecord -scanbus scannt dann alle SCSI-Busse die er findet, also auch den
IDE-SCSI, und sagt welche Geräte er gefunden hat.
Zunächst hab ich dann mit der Option -dummy das Brennen simuliert, was
auch erfolgreich durchlief, und danach dann den tatsächlichen Brennvorgang
gestartet. Leider ist dabei jedoch irgendwas schief gelaufen, ich schiebe die
Schuld mal auf den qualitativ minderwertigen grünen und auch schon ziemlich
alten Rohling, den ich da hatte. Es sah zwar aus, als würde er die CD
ordentlich brennen, jedoch konnte er sie danach nicht abschließen, was auf einen
früheren Fehler beim Brennen hindeutet. Prinzipiell sollte es also so
funktionieren. Die Bedienung ist ziemlich easy finde ich wenn man den richtigen
Kernel erstmal beisammen hat...

Gruß
Andre
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