kernel bootzeit drücken

Jan-Benedict Glaw jbglaw at lug-owl.de
Thu May 8 23:35:02 CEST 2003


On Thu, 2003-05-08 17:30:11 +0200, Andre Landwehr <andre.landwehr at gmx.net>
wrote in message <20030508153011.GK469 at mambo>:
> Hi,
> ich versuche auf einem Embedded System (Mipsel, 300MHz) die
> Bootzeit des Kernels (2.4.18) zu drücken. Ziel ist es, unter 5
> Sekunden zu kommen, ich dachte eher so an 3.
> 
> Alles, was beim Hochfahren nicht gebraucht wird, hab ich als
> Modul, das ist klar.
> Dem Kernel geb ich als Optionen mit wo init liegt, was das
> rootdevice ist und wieviel Speicher er hat.
> Das Keyboard probing hab ich in drivers/sbus/char/pcikbd.c
> auskommentiert, brachte auch 'ne halbe Sekunde (ich kann eh nur
> die serielle Konsole benutzen auf der Kiste).
> Die Selbsttests der Netzwerkkarte hab ich deaktiviert.
> Netzwerk und NFS-Root capabilities als Modul zu machen würden mir
> in der endgültigen Fassung sicher nochmal 0.5-1 Sek. bringen, die
> brauch ich im Moment noch zum debuggen.
> 
> Damit bin ich bei ca. 7 Sekunden. Fällt jemandem noch was ein,
> was ich tunen kann?
> Was macht er z.B. in der Sekunde zwischen "PCI bus speed is 33MHz"
> und "HZ=:100"?

Aus'm Stand weiß ich das nicht, aber ich würde einfach mal'n
printk("%p\n"); in ./linux/init/main.c:do_initcalls() versenken und mir
danach die Pointer via System.map auflösen. Dann hast zumindest schon
mal 'ne Idee, was so alles initialisiert wird.

Direkt darüber hast Du start_kernel(). Ebenfalls eine hochinteressante
Funktion, wo das ein oder andere printk() zur Erhellung deutlich
beitragen kann.

MfG, JBG

-- 
   Jan-Benedict Glaw       jbglaw at lug-owl.de    . +49-172-7608481
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